Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, die vom Amerikaner Andrew Taylor Still im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Er sah sich als Feinmechaniker, der dem Körper optimale Rahmenbedingungen ermöglichen kann. Über Gelenktestungen und Weichteiltechniken werden Bewegungseinschränkungen und Disbalancen aufgespürt und behandelt.
 
Der Franzose Dominic Giniaux ist der Begründer der Osteopathie am Pferd. Seit 1982 behandelt er Pferde. Pascal Evrard ist Belgier und hat die Pferdeosteopathie 1997 in Deutschland etabliert.
 

Die Osteopathie ist eine sanfte Therapieform, die mit den Händen ausgeführt wird. Es wird immer das Pferd als Ganzes betrachtet. 

Wann ist eine osteopathische Behandlung angezeigt?

 
Durch regelmässige Behandlungen können Veränderungen am Bewegungsapparat, der Muskulatur und dem Verhalten oft frühzeitig erkannt und behandelt, sowie das Training entsprechend angepasst und optimiert werden. So dass grössere Probleme vermieden werden können.
 
Osteopathische Behandlungen eignen sich also für alle Freizeit- und Sportpferde, egal welchen Alters, vorbeugend zwei bis drei Mal jährlich, oder spätestens wenn Rittigkeits- oder Verhaltensprobleme auftauchen. Aber auch für Pferde, die nach einer Verletzung oder einer Krankheit wieder aufgebaut werden.
 
Bei ungeklärten Lahmheiten sollte das Pferd zuerst dem Tierarzt vorgestellt werden, um sicher zu sein, dass keine medizinischen Probleme vorliegen.